Mittwoch, 11. November 2015

Wie ein Dieb in der Nacht oder, Zerstörung des Tempels oder, Bist du ein treuer Diener?



Vom treuen und vom bösen Knecht

Matth 24,45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe? 
46 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. 
47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 
48 Wenn aber jener als ein böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, 
49 und fängt an, seine Mitknechte zu schlagen, isst und trinkt mit den Betrunkenen: 
50 dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er's nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, 

51 und er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm sein Teil geben bei den Heuchlern; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

Du weisst nicht alles. Z,B,: Du weißt nicht wann der HERR wiederkommt. Es wird sein, wie ein Dieb in der Nacht!
Nun beginnen manche mit den Versuch, die Wiederkunft zu erforschen. Dabei wird darauf hingewiesen, das man erforschen soll, ob man ein treuer Knecht ist..

Anders rum wird aus dem Nichtwissen der falsche Schluss gezogen, das man das letzte, das göttliche nie ganz ergründen kann, das es immer ein Geheimnis bleibt. Aber dem Knecht, dem Verwalter ist sein HERR bekannt: 45: ein Herr hat einem seiner Diener die Verantwortung übertragen, der ganzen Dienerschaft zur gegebenen Zeit das Essen auszuteilen.


46 Wenn nun sein Herr kommt und ihn bei der Arbeit findet – wie glücklich ist da der Diener zu preisen! 
47 Ich sage euch: Der Herr wird ihm die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.

Wir können dies deuten auf das tägliche Leben, auf unseren Platz, an dem wir gestellt sind.
Und dies würde uns davor bewahren zu meinen, das wir die ganze Welt belastend in unseren Herzen tragen müssten. Nein, nur unser kleiner Platz, unsere kleine Treue in dem, wo wir hingestellt sind wird abgefragt. 


Vielmehr aber möchte ich dies deuten auf den Schatz, den Menschen haben, die durch Jesus Christus, durch seinen Tod am Kreuz bis zur Krönung zu Pfingsten,  angesprochen sind oder angesprochen werden sollen.

Das Ende der Welt wird kommen. Zu unserer Zeit oder zu anderer Zeit. Die Zeit ist nicht wichtig! Sondern,  das es ein Ende geben wird. Angst machen gilt nicht. Jesu Worte sind scharf und warnend, aber immer begleitet durch "Fürchte dich nicht!"
Das Scharfe, das warnende bezieht sich auf "Wo bist du dann und, was tust du gerade."

Nun, für Knechte, Verwalter mögen wir uns halten. Wir kennen auch unsere Begabungen, seien sie geistl. oder irdischer Art. 


Ich las, das das Volk Israel zur Zeit Jesus so in Bedrängnis durch die Besatzungsmacht der Römer war, das diese Rede von Jesus in ihre Erwartung passte, die sie "messianische wehen" nannten. Eine Befreiung äußerlicher Art!

Und das Verständnis von Bibeltexten war ihnen durch ihre Frömmigkeit sehr stark analogisiert worden. Man achtete bis in den Kümmel darauf, das alles nach dem eigenen Verständnis der Tora Gottwohlgefälliges geschah.

Wir sollen also herausfinden, was der Text in Matthäus zum Mittelpunkt hat.
Und geht es hier nicht um den rechten Gottesdienst?

Martin Luther schreibt im "Ersten Gebot": "Siehe, da hast du nun, was die rechte Ehre und Gottesdienst ist, so Gott gefällt, welchen er auch gebeut bei ewigem Zorn, nämlich, daß das Herz keinen andern Trost noch Zuversicht wisse, denn zu ihm, lasse sich auch nicht davon reißen, sondern darüber wage und hintenansetze alles, was auf Erden ist."

 »Woran erkennt man denn einen treuen und klugen Diener? Er hat einen Herrn!

 »Woran erkennt man denn einen untreuen und unklugen Diener?. Der, mit der eigenen Vorstellung von seinem HERRN. Der sagt dann: "
›Mein Herr kommt noch lange nicht!‹" Und dem entsprechend ist sein Verhalten. 

Nochmal: Was hat der Text in Matthäus zum Mittelpunkt? 


Dazu muss man in MTTH: 24 zu Vers eins gehen. Dort kündigt Jesus die Zerstörung des Tempels an.

Und im Tempel hatte jeder aus dem Volk Gottes Israel seinen Platz. Seinen eigenen Gottesdienst. Manche im Vorhof, manche im Heiligtum und manche im Allerheiligsten. 

Das war der wichtigste Ort für die Zuhörer. Und diesen Platz wollte Jesus zerstört wissen.

Im 26 Kapitel wird dann beraten, wie man Jesus aus dem Wege schaffen könnte.
Und auch im 26 Kapitel treffen wir auf eine Person, die Jesus so bedient, wie wir heute ihm dienen sollen. Und wie wir heute zu ihm kommen sollen.

Ein Sünder darf sich dem neuen Tempel nahen. Ganz persöhnlich. Jesus Christus ist der Tempel. Und in IHM auch wir. 

Das ist der Platz, der besprochen wird in Matthäus. Da ist die Treue, die abgefragt wird. 
Darauf sollen wir achten, ob wir diesen HERRN kennen und in diesem Tempel dienen, oder ob wir gar nicht so Nahe sind, sodass wir Gott eher einordnen als jemand, der ja alle lieb hat, und wir ja schon Gottes Volk sind und darum auch eigene Vorstellungen von IHM haben dürfen, bis zu: das sie psalm 73, "sie reden, das soll vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das soll gelten auf Erden."

Bin ich in der Arche Christi werde ich treu sein. Und bemerke an mir selbst stetige Veränderung bis zu dem Empfang des gesamten Reichtums Christi!  AMEN!





......................

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen