Dienstag, 14. Mai 2013

Der erste echte Mensch!

videoIch stelle mir vor, das man nichts wüsste, als das Gott Mensch wurde!

Der erste echte Mensch (so ist wohl das "eingeborene"
in Joh 3,16 zu verstehen)!
Was wäre, wenn unser Glaube nur diese Botschaft hätte?
Was sagte uns Christi Geburt für unser Glaubensleben?
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Ein jüdischer Rabbi findet ein weinendes Kind. „Warum weinst du?“ fragt er es.“Oh, ich habe mich versteckt, aber keiner will mich suchen!“ Und der Rabbi nimmtes in den Arm und sagt: „Siehst du, so geht es Gott - genau wie dir. Er weint darüber, wenn niemand sich aufmacht, ihn zu suchen“.



die 5 christlischen Feiertage

weihnachten - christi geburt

karfreitag - tag der kreuzigung und des sterbens von Jesus

ostern - tag der auferstehung Jesu

himmelfahrt - Christi himmelfahrt

pfingsten - der Heilige Geist kam über die gemeinde Christus - geburtsstunde der christlichen kirche

Wie Jesus am Stricke zog

[91] Nemo potest ad me venire, nisi pater meus traxerit eum (Joh. VI, 44). Diese Worte hat unser Herr Jesus Christus mit seinem süssen Mund im Evangelium gesprochen, und sie bedeuten : »Niemand kann zu mir kommen, als den mein Vater ziehet.«
Nun sollen wir wissen, bevor unser Herr Jesus Christus geboren wurde, zog der himmlische Vater aus aller Kraft fünftausendzweihundert Jahre lang, ohne dass er einen einzigen Menschen ins Himmelreich ziehen konnte. Als nun der Sohn sah, dass der Vater sich abgemüht und so kräftig gezogen und doch nichts geschafft hatte, da sprach er zu dem Vater: »Ich will sie mit den Seilen Adams ziehen,« gerade als ob er sagte: Ich sehe wohl, Vater, dass du mit aller deiner Kraft nichts schaffen kannst; darum will ich mit meiner Weisheit sie an den Seilen Adams ziehen. Daher liess der Sohn sich hernieder vom[92] Himmelreich in den Leib unsrer Frau und nahm da alle unsre leiblichen Gebrechen an sich, aber ohne die Sünde und die Unvernunft, in die uns Adam geworfen hatte, und machte ein Seil aus allen seinen Worten und seinen Werken und all seinen Gliedmassen und seinen Adern und zog in all seiner Weisheit so sehr von Herzen, dass am Ende blutiger Schweiss aus seinem heiligen Leib herausbrach. Und als er dreiunddreissig Jahre lang gezogen hatte, ohne etwas zu schaffen, da sah er doch schon die Bewegung und Loslösung aller Dinge; die wollten ihm folgen. Daher sprach er: »Würde ich an das Kreuz erhöht, so zöge ich alle Dinge zu mir.« Daher ward er ans Kreuz gespannt und legte allen seinen Glanz und alles, was ihn am Ziehen hätte hindern können, ab.
Nun gibt es drei Dinge, die von Natur ziehen, und die hatte er alle bei sich am Kreuze. Daher zog er an einem Vormittag mehr als vorher in dreiunddreissig Jahren. Das erste Ding, das natürlich an sich zieht, ist Gleichheit, wie wir sehen, dass der Vogel den Vogel anzieht, der ihm von Natur aus gleich ist. Mit dieser Gottheit und Gleichheit zog er den himmlischen Vater zu sich, denn der ist ihm gleich an Gottheit. Um ihn desto mehr an sich zu ziehen, damit er seines Zornes vergesse, spricht er: »Herzlieber[93] Vater, weil du die Sünde trotz all der Opfer, die dir im alten Bunde gebracht wurden, nie vergeben wolltest, so sage ich, mein Vater, deines Herzens eingeborener Sohn, der dir in allen Stücken an Gottheit gleich ist, und in dem du allen Schatz göttlicher Liebe und Reichtums geborgen hast: ich komme an das Kreuz, auf dass ich vor deinen Vateraugen ein lebendiges Opfer werde, dass du die Augen deiner väterlichen Barmherzigkeit senkst und mich ansiehst, deinen eingeborenen Sohn, und schau mein Blut an, das aus meinen Wunden fliesst und lisch das feurige Schwert aus, mit dem du, in der Hand des Engels Cherubim, den Weg zum Paradies verschlossen hast, damit jetzt alle frei hineingehen können, die in mir ihre Sünde bereuen und beichten und büssen.«Zitat Ende
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