Montag, 11. März 2013

„Erlösung“ „Und was glaubst denn du?“ „Hope of deliverance“

„Hope of deliverance“

Ich glaube man hat uns Menschen die Angst vor der Erlösung eingepflanzt. Wer jetzt das Wort liest, davon erzählt, und seine vermutung anstellt, der fühlt sich jetzt gleich wie ein Ketzer, Menschenveräter. Man stürzt sich auf ihn, wie er den solche Verurteilende Botschaft verkünden kann. Denn:  Gibt es Erlösung wirklich für Menschen, dann sind Menschen auch wirklich Sklaven!

von http://www.ekd.de/aktuell/68910.html
"Einer Hymne gleich klang es in den 90er Jahren aus den Ätherwellen der deutschen Radiostationen: „Hope of deliverance“ von Paul McCartney. Jeder konnte die Melodie mit summen, denn kaum eine Stunde verging, in der dieser Song nicht gespielt wurde. In Deutschland brachte dies dem Ex-Beatle Platz 3 der Single-Hitparade ein – in USA und Großbritannien war der Song nicht ansatzweise so erfolgreich. „Hope of deliverance“, übersetzt: „Hoffnung auf Erlösung“. In Englisch klingt das zugegebener Maßen besser, aber nichts anderes versteckt sich hinter Paul McCartneys Hymne von 1992. Allerdings bietet er dann doch mehr Fragen als Antworten und lässt offen, was „Erlösung“ bedeutet. Dabei ist es doch mehr als einfach – zumindest für den, der den neuesten Comic Videoclip aus der Reihe „E-wie-Evangelisch“ gesehen hat: Landesbischof Ulrich Fischer aus Karlsruhe erklärt den Begriff „Erlösung“.
Erlösung, so weiß der evangelische Theologe, heißt, von dem was einen Menschen bindet frei zu werden. Und das „Erlösung“ von allem Anfang an sehr handgreiflich gemeint war, ist keine Frage – bezeichnete es doch ursprünglich den Freikauf aus der Sklaverei. Deshalb  passt auch das Beispiel, das Ulrich Fischer in E-wie-Evangelisch wählt. Wer einen Brunnen gebohrt habe, hat das Wasser, „dann ist man erlöst von dem ständigen Durst.“ Erlösung, so ist es zusammenzufassen, verändert das Leben hin zum Besseren. Für Christen ist der gekreuzigte und auferstandene Gottessohn der Erlöser. Er befreit davon, den Blick nur auf sich selbst gerichtet zu haben. Mit seinem Tod habe er aus der Gefangenheit in der Sünde befreit und den Menschen in seiner Nachfolge einen Zugang zu Gott geöffnet.
In der Comic-Videoreihe „E-wie-Evangelisch“ erläutern Theologinnen und Theologen wichtige evangelische Begriffe. Produziert werden die Video-Clips vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen (ekn) im Auftrag der EKD. Zu sehen sind sie allerdings nicht nur auf kirchlichen Internetportalen wiewww.ekd.dewww.evlka.de oder auch auf www.evangelisch.de, sondern dort, wo die kurzen Internetfilme zu Hause sind: www.youtube.de und auf anderen Clip-Portalen. Und bei www.hitradioantenne.com gibt es die kurzen Erklärung auch als Audiofassung.
Und wer mehr wissen will über „Erlösung“ oder irgendeinen anderen wichtigen theologischen Begriff, findet unter http://www.e-wie-evangelisch.de ein ganzes Lexikon mit spannenden Erklärungen zu Begriffen des Glaubens. Die ersten sechs Folgen der unterhaltsamen und lehrreichen Reihe gibt es nun auch unter dem Titel „Und was glaubst Du“ beim Lutherischen Verlagshaus Hannover. Die „Matthias Film gGMbH“ hat dazu didaktisches Material für Religions-, Konfirmandenunterricht und Erwachsenenbildung entwickelt.

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